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Unser Gemü­se

Krautkopf

bei uns — was uns wich­tig ist!

Bei uns — was uns wich­tig ist

Her­kunft & Ursprung

Die längs­te Zeit mei­nes Erwach­se­nen­le­bens habe ich im Kamp­tal gelebt. Das ist zwar ein Teil des Wald­vier­tels — aber nur, wenn man Nie­der­ös­ter­reich in vier Tei­le teilt. Das ergibt dann Rand­zo­nen. So eine ist das Kamp­tal. Dort ist es ziem­lich warm. Wein­kli­ma eben! Alles klar?

Dort gedei­hen — neben dem Wein — auch Para­dei­ser und Papri­ka und Fei­gen. Man kann sich das gut vor­stel­len. Dort hat­te ich auch einen Gemü­se­gar­ten. Dort wuchs — nun­ja, alles. Zumin­dest alles, das mei­nem mit­tel­grü­nen Dau­men stand­hal­ten konn­te. An der Wär­me hat es jeden­falls nicht gefehlt.

Ich also über­sie­de­le vor eini­gen Jah­ren ins “rich­ti­ge” Wald­vier­tel. 865 m See­hö­he. Alles klar? Adieu Para­dei­ser, den­ke ich mir. Abge­se­hen davon, dass ich hier noch weni­ger Zeit für einen Gemü­se­gar­ten habe, als zuvor. Vom Talent mal abge­se­hen.…

Im “Jus­ter — Gäs­te­haus am Lebens­weg” kochen wir aber. Zwar ohne Gigi, aber gern sai­so­nal, und sowie­so viel Gemü­se! Was für ein Glück daher, dass es mitt­ler­wei­le rings­um so wun­der­ba­re Men­schen gibt, die genau hier mit ganz viel Enga­ge­ment und Talent groß­ar­ti­ges Gemü­se anbau­en. Zwei die­ser Men­schen hei­ßen Maria, und von denen wer­den wir mitt­ler­wei­le bes­tens ver­sorgt. Und dass wir beim Wan­dern den Joe ken­nen­ge­lernt haben, war sowie­so das größ­te Glück: ein begna­de­ter Züch­ter von Para­dei­sern, Papri­ka und Chi­li — und das ist mitt­ler­wei­le eine freund­schaft­li­che Bezie­hung, wie schön!

Sam­mel­lei­den­schaft

Im Früh­ling braucht es kei­nen Gar­ten, da gehe ich auf die Wie­se hin­term Haus, wo Spitz­we­ge­rich, Giersch, Frau­en­man­tel und Leim­kraut wach­sen. Brun­nen­kres­se, Brenn­nes­sel und Bär­lauch auch nicht weit. Im Som­mer fin­den wir im Wald fast immer etwas, Hei­del­bee­ren sowie­so genug. Und ein­mal im Jahr fah­ren wir dann ins Kamp­tal, um im Maril­len­gar­ten von Freun­den alles auf­zu­klau­ben, was reif genug ist für die Früh­stücks­mar­me­la­de.

Ein son­ni­ges Hoch­beet gibt es natür­lich auch, weil die Kapu­zi­ner­kres­se dort beson­ders schön gedeiht und die darf auf dem Eier­schwam­merl­gu­lasch ein­fach nicht feh­len! Und dass ich inzwi­schen auf der frü­he­ren Schi­wie­se einen klei­nen Kräu­ter­gar­ten anle­gen konn­te, das ist wirk­lich ein Glück!