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Peter Mar­quant, Man­del­baum, 1986

Gemälde Peter Marquant, Mandelbaum, Kunst im Hause Juster

Bei uns — Geschich­ten aus unse­rem Haus

Peter Mar­quant, geb. 1954, lebt und arbei­tet auf Mal­lor­ca und in Wien.

Stu­di­um an der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te in Wien (1972–81) bei Josef Mikl und Wolf­gang Hol­leg­ha. Seit 1978 zahl­rei­che Aus­stel­lun­gen in Wien und Mal­lor­ca.

Peter Mar­quant zählt zu den wich­ti­gen öster­rei­chi­schen Ver­tre­tern der zeit­ge­nös­si­schen Male­rei. Wobei er  in sei­nen Wer­ken trotz eines hohen Gra­des an Abs­trak­ti­on den Bezug zum Gegen­ständ­li­chen nie gänz­lich ver­liert.

So sind auch bei die­sem Bild – Man­del­baum aus dem Jahr 1986 — sowohl die Farb­ge­bung als auch die Form von der Natur geprägt. Die kar­ge Vege­ta­ti­on ist – womög­lich auf­grund der Nähe zur Abs­trak­ti­on — ein oft wie­der­keh­ren­des Motiv, sowie auch die Leucht­kraft des Mee­res sei­ner zwei­ten Hei­mat Mal­lor­ca oft­mals die Farb­pa­let­te beein­flusst.

Die­ter fand den Kon­takt zu Peter Mar­quant anläss­lich sei­ner Recher­chen zum Tou­ren­ta­ge­buch für den Lebens­weg. Er traf den Künst­ler in Wien und sprach mit ihm über sei­nen Wer­de­gang und den Bezug zu Guten­brunn, wo Mar­quant als Kind oft zu Besuch bei den Groß­el­tern (Leo­pold Schmid 1901–1989, Maler, Gra­fi­ker und Bild­hau­er) war. Eini­ge Jah­re ver­brach­te Mar­quant in der Utis­sen­bach­müh­le am Kamp, wo er als Gast der Fami­lie Kast­ner mal­te.

Regi­na erin­ner­te sich bei die­ser Gele­gen­heit an eine beson­ders ein­drucks­vol­le Aus­stel­lung von Peter Mar­quant in der Wie­ner Gale­rie Würth­le von 1983. (Gale­rie Würth­le, 1983 Wien – Peter Mar­quant — das Aus­stel­lungs­pla­kat hing lan­ge Zeit in der klei­nen Stu­den­ten­woh­nung.) Die kraft­vol­le Mal­wei­se und die sat­te Farb­ge­bung in Zusam­men­spiel mit den an wuchern­de Pflan­zen erin­nern­den Kom­po­si­tio­nen haben damals einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen.

Aus der gemein­sa­men Freu­de an moder­ner Male­rei und die­sem Kon­nex haben wir als Hoch­zeits­ge­schenk von Fami­lie und Freun­den die­ses Bild von Peter Mar­quant erwor­ben und im hel­len Stie­gen­auf­gang plat­ziert. Als ein Schnitt­punkt auf dem gemein­sa­men Lebens­weg. Um der Kunst in unse­rem Haus einen guten Platz ein­zu­räu­men.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu Peter Mar­quant und einen Über­blick über eini­ge Aus­stel­lun­gen der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te:

www.capodesmoro.org/petermarquant

Im Tou­ren­buch zum Lebens­weg ist die­ser Abschnitt Ursprung: Groß­el­tern und Ahnen der Lebens­weg Etap­pe 13 zuge­ord­net. Peter Mar­quant ist der Halb­bru­der von Ade­le Neu­hau­ser. Der gemein­sa­me Groß­va­ter Leo­pold Schmid leb­te seit den 1960er Jah­ren in Guten­brunn. Zahl­rei­che sei­ner Wer­ke — Holz­schnit­te, Male­rei, Haus­re­li­efs — zei­gen Moti­ve des süd­li­chen Wald­vier­tels.

Ade­le Neu­hau­ser erin­nert sich in ihrem auto­bio­gra­fi­schen Buch an lan­ge — schnel­le — Spa­zier­gän­ge gemein­sam mit ihren Groß­el­tern. Der Groß­va­ter hat­te einen über­aus raschen Schritt, sodaß die klei­ne Ade­le und ihre Groß­mutter kaum auf­ho­len konn­ten. Aus­ser, der Groß­va­ter erging sich in einer Land­schafts­be­trach­tung und blieb an beson­de­ren Punk­ten ste­hen.