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vom Wan­dern…

Unter­wegs sein — unse­re Lei­den­schaft!

Die­sen Som­mer — nun ja, es war schon Novem­ber — waren wir wie­der ein­mal Wan­dern. Nicht nur so ein biss­chen, son­dern rich­tig.

Rich­tig Wan­dern — wie das geht? Für uns ganz ein­fach: wenig Gepäck, grad so viel, dass es sich gut anfühlt. Eine Gegend, die uns neu­gie­rig macht. Dies­mal: Cilen­to, das ist in Süd­ita­li­en. Ankunft mit dem Inter­ci­ty in Sapri, einem klei­nen Ort am Meer. Dann 10 Tage ins Hin­ter­land. Gehen. Schau­en. Stau­nen. Durch Kas­ta­ni­en­wäl­der. Oli­ven­hai­ne. Uralte Dör­fer. Schluch­ten. Ber­ge. Maul­tier­pfa­de. Wie­sen­we­ge (zuge­ge­ben auch hin und wie­der über Stock und Stein!) Ver­ein­zel­te Gehöf­te. Herz­li­che Men­schen wohin man auch kommt. Sogar die Hun­de waren schluss­end­lich höf­lich — machen ihren Job mit Anstand! Im Wald wei­den da und dort die Kühe, unter­wegs tref­fen wir immer wie­der auch auf klei­ne halb­wil­de Manga­litz­aschwei­ne im Unter­holz.

Beim Gehen kommst du dem Land ganz nah. Der Natur, den Lebens­for­men, den Distan­zen zwi­schen den Orten, die jedes für sich auf einem Hügel picken. Dazwi­schen lie­gen ande­re Hügel, auf­ge­las­se­ne Müh­len, römi­sche Brü­cken­bö­gen, Tal­ein­schnit­te, Bach­läu­fe, Was­ser­fäl­le und ver­bor­ge­ne Pil­ger­stät­ten oder Ein­sie­de­lei­en aus alten Zei­ten.

Es gibt noch soviel Wun­der­ba­res zu ent­de­cken! Auf geht’s! Wan­dern!